Naturschutzstation HerrenhaideAktuelles

FerienNATURErlebnisse im Sommer 2020

Die bunte Welt der Farben in der Natur

Textiles Gestalten - Foto: Silke Schubert
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Textiles Gestalten - Foto: Silke Schubert

Knallbunte T-Shirts und Beutel aus Baumwolle gestalteten die kreativen Ferienkinder mit Farben und interessanten Formen und Mustern. Die Spannung blieb bis zuletzt, welche herrlichen Motive nach dem vollständigen Trocknen bei jedem individuell entstanden sind. Während der Trockenzeit streiften alle Ferienkinder begeistert durch die Blühwiese und beobachteten die Schmetterlinge wie Ochsenauge und Schachbrettfalter. Es wurde dabei viel fotografiert und mit App und Bestimmungsbuch wurden Insekten und Pflanzen bestimmt.

Das Farbkarussell drehte sich

Kunstwerke auf Tonzeichenpapier mit brillanten Farbeffekten zauberten die Ferienkinder mit dem Farbkarussell. Immer und immer wieder wurden verschiedene Farben ausprobiert, die Geschwindigkeit der Drehscheibe erhöht oder gedrosselt. Es hat so viel Freude bereitet, dabei zu sein, dass es für jeden zum unvergesslichen Erlebnis wurde. Das tolle Farbgemälde verschönert jetzt so manchen Raum zu Hause.

Bernsteinschleifen

Paul und Charlotte beim Bernsteinschleifen - Foto: Silke Schubert
Bernsteingold - Foto: Silke Schubert

Das „Gold der Küste“ – Bernstein – wurde von den Ferienkindern durch Schleifen und Polieren zum Leuchten gebracht. Im eigenen Bernstein entdeckten die Kinder sogar Pflanzen und kleine Tiere, die in dem uralten Baumharz eingeschlossen sind. Es gab viele interessante Informationen über die Entstehung und Geschichte des Bernsteins, bevor jeder seinen eigenen Bernstein bearbeitete.

Kinder und Jugendmähkurs in der Naturschutzstation Herrenhaide

Paul und Fabian beim Mähkurs - Foto: Sandra Beier
Paul und Fabian beim Sensenlehrgang - Foto: Sandra Beier

Fabian lernt von Georg den Umgang mit der Sense - Foto: Christiane Gräser
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Fabian lernt von Georg den Umgang mit der Sense - Foto: Christiane Gräser

Am 28. Juli 2020 lernten Jonas, Paul und Fabian bei einem Kinder- und Jugendmähkurs den Umgang mit der Sense. Georg, der Sensenlehrer, unterrichtete nach den Richtlinien des Sensenvereins Deutschland. Zuerst wies Georg auf alle Sicherheitsregeln im Umgang mit der scharfen Sense hin, damit auch nichts passieren kann. Anschließend wurden alle Kinder mit den einzelnen Bauteilen der Sense vertraut gemacht, lernten, welche Aufgabe sie beim Mähen haben und wie man eine Sense richtig zusammenbaut und so einstellt, dass man richtig gut mähen kann. Schnell wurde allen klar, dass das richtige Werkzeug in einer guten Qualität die Grundvoraussetzung für eine zufriedenstellende Wiesenmahd ist. Anschließend ging es dann endlich auf die Wiese, wo schon das hohe Gras wartete. Jetzt ging es zuerst um die Grundstellung und die richtige Körperhaltung und wie man sich drehen muss, um möglichst leicht das Gras mit der Sense zu kürzen. Die ersten Schwünge gingen noch mit Unterstützung des Sensenlehrers, die nachfolgenden dann allein und mit jedem Mal ging es besser. Bis Georg fröhlich sagen konnte: „So, Jungs, jetzt könnt ihr‘s.“ Jonas war mit seinen 15 Jahren der Geschickteste. Es kam heraus, dass er beim Opa schon einiges gelernt hatte. Aber auch Paul und Fabian kamen nach einiger Übung sehr gut mit dem scharfen Werkzeug zurecht. Zum Schluss gab es noch eine Herausforderung: Wie mäht man um Hindernisse herum, wenn sich einem plötzlich ein Baum in den Weg stellt. Es ist ja wichtig, dass man den Baum mit der Sense nicht verletzt. Das klappte dann auch und alle hatten einen tollen Tag in der Naturschutzstation Herrenhaide. Wer selbst einmal den Umgang mit der Sense lernen oder von Georg wissen möchte, was eine gute Sense ausmacht, fragt einfach mal in der Naturschutzstation Herrenhaide nach.


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