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Ein seltener Gast in der Naturschutzstation Herrenhaide

Bergfink gesichtet

Bergfink im Schnee - Foto: Andrzej Ciesla
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Bergfink im Schnee - Foto: Andrzej Ciesla

Eine eher seltene Beobachtung können – jetzt im Januar – Vogelfreunde an ihren Futterhäuschen machen. Für manchen Naturfreund ein unbekannter, farbenfreudiger Vogel. Seine Heimat sind die skandinavischen Länder, die er Anfang des Winters verlässt. Es ist der Bergfink. 

Seine Unbekanntheit ist nicht verwunderlich, da er normalerweise in riesigen Schwärmen nach Süden zieht. Dies geschieht hauptsächlich in freier Landschaft – dementsprechend ist er auf Stoppelfeldern und in Waldgebieten anzutreffen.

Der Bergfink verlässt seine nordische Heimat und zieht in der Regel Ende September bis Oktober bei uns durch. April bis Mitte Mai zieht er in seine Brutheimat zurück.

Nur aus kleinen Trupps sind einzelne Bergfinken an der Winterfütterung zu erwarten. Dabei zeigt sich seine ganze Farbenpracht. Im Flug sieht man den schneeweißen Bürzel am Unterrücken. Einzelne erfolgreiche Bruten des Bergfinken sind in Deutschland, so auch in Sachsen, zu verzeichnen.  

Dieter Schilde


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