Naturschutzstation HerrenhaideAktuelles

Spurensuche im Schwarzholz

15. Januar 2017

Mit heftigem Schneesturm begann dieser Sonntagmorgen und ließ für die Veranstaltung nichts Gutes erahnen. Dennoch trotzten 18 Naturfreunde dem Wetter und wollten wissen, was sich im Schwarzholz so tummelt. Zwar begünstigt der Schnee teilweise die Spurensuche, aber der Neuschnee hatte auch vieles unter sich begraben.

Mit viel Spürsinn gaben aber dann einige Spuren doch ihre Verursacher preis. Es handelte sich dabei um die Trittsiegel von Fuchs, Reh, Eichhörnchen und Feldhase. Losung der Tiere war aufgrund der Witterung leider nicht zu finden. Aber nicht nur am Boden finden sich Hinterlassenschaften. So manches Vogelnest war in den unbelaubten Bäumen weithin sichtbar, unter Anderen das des Kolkraben und das der Singdrossel. Spechthöhlen waren allerorten zu sehen. Auch Insekten hinterlassen Spuren, wie beispielsweise der Buchdrucker, dessen Larven uns ihre wunderschön anmutenden Fraßgänge präsentierten.

Frau Brucke (3. v. l.) hatte die Spurensuche initiiert und führt hier die Besucher zum Bau des Dachses. Auch seine undeutlichen Spuren konnten eindeutig zugeordnet werden. Meister Grimbart selbst hatte sich indes in seinen Bau zurückgezogen, um vom Frühling zu träumen.

Der Holzbach zeigte sich an diesem Tag in bizarrer winterlicher Schönheit. Wir danken Frau Brucke und den interessierten Teilnehmern für diese gelungene Veranstaltung und freuen uns bereits jetzt auf eine ähnlich spannende Spurensuche im nächsten Jahr!


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