Naturschutzstation HerrenhaideAktuelles

Wildkräuter und essbare Wildpflanzen

16. April 2017

Dieser Apriltag erfüllte wettermäßig alle Erwartungen. Zwischen Graupelschauern und Sonnenschein folgten insgesamt 15 Teilnehmer Herrn Schubert bei seiner botanisch-kulinarischen Exkursion durch die Naturschutzstation Herrenhaide. Mit Beuteln und Kräuterscheren bewaffnet ging es durch den Auwald.

Schnell wurde klar, wer sich bei diesem Überangebot von frischen Kräutern und Blättern nicht zurückhält, hat seine Kräutermahlzeit schon komplett, bevor die Gruppe die ebenso ergiebige Wiese erreicht. Eifrig wurden Bärlauch, Scharbockskraut, Echte Nelkenwurz, Löwenzahn, Ausdauerndes Silberblatt, Giersch, Wald-Engelwurz und Blätter der Ahorne, Hasel und Birke eingesammelt. Am Waldrand fanden die Teilnehmer Brennnessel, Kletten-Labkraut, Schmalblättriges Weidenröschen, Wald-Storchschnabel, Hain-Veilchen, Wegwarte und Moschus-Malve.
Indessen erläuterte Herr Schubert, welche Pflanzenteile für das Sammeln überhaupt infrage kommen, welche Verwechslungsarten im Gebiet vorkommen und worauf es bei der Wildkräutersammlung und -zubereitung sonst noch ankommt. Beim Gang über die Wiese fanden die Besucher auch Spitzwegerich, Wiesen-Labkraut, Schafgarbe, Wiesen-Schaumkraut, Teufelsabbiss, Wiesen-Bärenklau und Gundelrebe.

Wer es riskierte, sich am Bach nasse Füße zu holen, hatte auch die Möglichkeit, das äußerst schmackhafte Bittere Schaumkraut zu verkosten und zu sammeln. Zuguterletzt konnten die Besucher einen Blick in die Literatur zum Thema werfen und bekamen entsprechende Buchempfehlungen, um sich für künftige eigene Kräuterspaziergänge wappnen zu können.


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